Geschichte des DSL

DSL entstammt dem englischen Akronym "Digital Subscriber Line", was übersetzt so viel wie Digitaler Teilnehmeranschluss bedeutet. Unter dem Begriff des DSL versteht man heutzutage eine Technik, die es ermöglicht, Daten mithilfe des Internets zu übertragen. Viele Internetbenutzer weltweit profitieren von dieser Technik der

Datenübertragung, die es erlaubt, eine hohe Anzahl an Daten in kurzer Zeit zu transferieren, was die Grundlage für eine effektive und schnelle Nutzung des Internets bedeutet. Somit konnte DSL schnell seine langsameren Vorgänger überflügeln. Telefonmodems und ISDN waren zuvor die Standards in der Bitübertragungstechnik.

Durch die stets ansteigende Verbreitung des Internets und den steigenden Datentransfer findet man diese beiden Formen heutzutage jedoch kaum mehr vor. Der heutige Internetmarkt verlangt es, dass Daten schnell übertragen werden können. Das vermehrte Angebot an Video- und Musikdateien sowie die stets grafisch aufwendigeren Internetseiten setzen die Nutzung von DSL in den meisten Fällen voraus.

Das stetig wachsende Angebot des Internets hat es notwendig gemacht, die Übertragungsraten des DSL nach und nach zu erhöhen. Die Geschwindigkeit, die der jeweilige DSL Anschluss maximal erlaubt, wird mithilfe von Zahlen angegeben. Diese reichen von 512 über 1000, 2000 bis hin zu 16.000. Um jedoch die Kapazität des jeweiligen DSL Anschlusses vollständig ausschöpfen zu können, bedarf es ab einer gewissen Übertragungsgeschwindigkeit der Nutzung von Glasfaserkabeln und einem guten DSL Router. Diese erlauben einen ungleich höheren Datenstrom als die bisher verbreiteten Kupferdrahtkabel.

Die Verbreitung von DSL in Deutschland ist seit Jahren stets steigend. Im Jahr 2007 verfügten beispielsweise mehr als 18 Millionen Haushalte hierzulande über einen DSL-Anschluss. Dies bedeutet, dass an fast jedem zweiten Telefonanschluss in Deutschland DSL abonniert war. Im selben Jahr zählte man weltweit mehr als 200 Millionen DSL-Anschlüsse. Hierbei gab es in China mit mehr als 43 Millionen Anschlüssen am meisten. Deutschland rangierte in dieser Hitliste nach den USA auf dem dritten Platz, dicht gefolgt von Frankreich. Laut Meinung vieler Experten wird die Verbreitung von DSL weltweit nach wie vor ansteigen. Ein Ende dieses Aufwärtstrends ist bisher nicht in Sicht.